Ich habe haben eben beim Tag-Surfen diese schöne und einfache Meditationsanleitung gelesen und spontan entschlossen genau _jetzt_ zu meditieren. Nicht später, nicht bald, nicht dann, wann es besser passen könnte (denn eines kann ich wirklich richtig gut: aufschieben), sondern eben _jetzt_.
Danken: Das ging für etwa eine Minute recht gut und flüssig, dann wurde es schwieriger. Wofür kann man alles dankbar sein? Nach einigen zähen Augenblicken des Dankens (danke, dass ich diesen Augenblick als Ewigkeit empfinde) bin ich dazu gekommen, dass ich schlichtweg dankbar bin, dass es mich so gibt wie ich nun einmal bin.
Bitten: Das hört sich schon einfacher an, aber auch hier bin ich irgendwann ins Stocken geraten und wieder bei mir selbst angekommen – indem ich einfach um Erlaubnis und liebevolle Unterstützung dabei gebeten habe ich selbst sein zu dürfen, so wie ich gemeint bin.
Loslassen: Sonst habe ich damit immer mehr Schwierigkeiten. Genau dann, wenn ich versuche still zu sein wird es laut in meinem Kopf. Dann beobachte ich einfach das, was ist. Irgendwann komme ich zu einem Punkt, der – ich kann es nicht anders beschreiben – sich so anfühlt, als läge mir ein Gedanke auf der Zunge. Alles ist still in mir, nur der fast formgewordene Gedanke rollt auf meiner Zunge hin und her. Heute ging es erstaunlich leicht. Ich habe einfach horchend gesessen und bin mir meiner selbst mehr Gewahr geworden: Wie meine Füße auf den Holzdielen ruhen, mein Gesäß auf der ausgessenen Couch, wie sich mein Körper beim Atmen bewegt, ich in mir ruhe. Das hat mich tief entspannt und zugleich ganz wach gemacht. Ein gutes Gefühl, wieder bei mir angekommen zu sein!
Jetzt möchte ich versuchen, jeden Tag 15 Minuten meiner wachen Zeit für eine Meditation zu nutzen. (Und dies auch endlich einmal wirklich durchziehen!)
Möchte sich jemand anschließen und darüber posten? Change yourself in 15 minutes!







