Archiv für ‘meditation’

24. Januar 2011

Bei sich ankommen

Ich habe haben eben beim Tag-Surfen diese schöne und einfache Meditationsanleitung gelesen und spontan entschlossen genau _jetzt_ zu meditieren. Nicht später, nicht bald, nicht dann, wann es besser passen könnte (denn eines kann ich wirklich richtig gut: aufschieben), sondern eben _jetzt_.

Danken: Das ging für etwa eine Minute recht gut und flüssig, dann wurde es schwieriger. Wofür kann man alles dankbar sein? Nach einigen zähen Augenblicken des Dankens (danke, dass ich diesen Augenblick als Ewigkeit empfinde) bin ich dazu gekommen, dass ich schlichtweg dankbar bin, dass es mich so gibt wie ich nun einmal bin.

Bitten: Das hört sich schon einfacher an, aber auch hier bin ich irgendwann ins Stocken geraten und wieder bei mir selbst angekommen – indem ich einfach um Erlaubnis und liebevolle Unterstützung dabei gebeten habe ich selbst sein zu dürfen, so wie ich gemeint bin.

Loslassen: Sonst habe ich damit immer mehr Schwierigkeiten. Genau dann, wenn ich versuche still zu sein wird es laut in meinem Kopf. Dann beobachte ich einfach das, was ist. Irgendwann komme ich zu einem Punkt, der – ich kann es nicht anders beschreiben – sich so anfühlt, als läge mir ein Gedanke auf der Zunge. Alles ist still in mir, nur der fast formgewordene Gedanke rollt auf meiner Zunge hin und her. Heute ging es erstaunlich leicht. Ich habe einfach horchend gesessen und bin mir meiner selbst mehr Gewahr geworden: Wie meine Füße auf den Holzdielen ruhen, mein Gesäß auf der ausgessenen Couch, wie sich mein Körper beim Atmen bewegt,  ich in mir ruhe. Das hat mich tief entspannt und zugleich ganz wach gemacht. Ein gutes Gefühl, wieder bei mir angekommen zu sein!

Jetzt möchte ich versuchen, jeden Tag 15 Minuten meiner wachen Zeit für eine Meditation zu nutzen. (Und dies auch endlich einmal wirklich durchziehen!)

Möchte sich jemand anschließen und darüber posten? Change yourself in 15 minutes!

12. November 2010

Atishas Herzmeditation

Mich hat gestern die Erkenntnis, dass ich kaum Sozialkontakte habe in tiefe Verzweiflung gestürzt. Den Schmerz und die Trauer darüber habe ich körperlich gespürt, als würde mir ein Teil fehlen. Wie ein gefallener Engel, mit gebrochenen Flügeln und ohne die Chance den Weg erneut ins Paradies zu finden – so fühle ich mich gerade. Aber ich weiß, dass das Paradies einzig und allein in mir liegt.

Um mit all dem Schmerz und der Trauer in mir ins Reine zu kommen, werde ich heute noch Atishas Herzmeditation machen:

Erste Phase – Herzenergie fühlen

Sitze bequem mit sanfter Musik, schließe die Augen, lege eine Hand auf dein Herz. Atme sanft in dein Herz. Fühle die Energie des Herzens. Fühle noch einmal die Liebe, die du gespürt hast, als dir ein Freund wiederbegegnete, den du liebst. Erinnere dich an einen wunderschönen Sonnenuntergang oder an eine Blüte. Erinnere dich an einen schönen Moment und lass ihn dein Herz erfüllen. Bleibe in dieser Herzenergie für etwa 10 Minuten.

Zweite Phase – Leid einatmen, Seligkeit ausatmen

Bleibe sitzen und halte die Augen geschlossen. Wenn du einatmest, atme das Unglück aller Wesen dieser Welt ein – das Unglück der Vergangenheit, der Gegenwart, der Zukunft. Wenn du ausatmest, atme die ganze Freude, die du hast, aus. Die ganze Glückseligkeit, die du im Herzen hast, atme sie jetzt aus. Verströme sie ins Universum. So entsteht Mitgefühl: Trinke das Leid und verströme die Segnungen.

Beginne mit deinem eigenen Leid, gehe weiter zu Familie und Freunden, dann Nachbarn und dann der ganzen Welt. Atme für etwa 15 Minuten ruhig ein und aus.

Dritte Phase – Tanzen, Feiern

Tanze sanft, schwinge mit der Liebesenergie deines Herzens. Bewege dich, feiere. Liebe dich selbst und fühle, wie dich die Existenz liebt. Feiere etwa 10 Minuten lang. Wenn du magst, tanze zu leichter, freundlicher Musik.

Vierte Phase – Still sein, genießen

Setze dich oder lege dich hin, sei still und bewege dich möglichst nicht. Entspanne in die Leichtigkeit der Liebe. Bleibe für etwa 10 Minuten still liegen und genieße.

Anleitung von findyournose

28. August 2010

Kundalini Yoga

Gestern beim Kundalini Yoga haben wir eine Kriya für schöne Haut gemacht – danke, dachte ich, nach der stressigen Arbeitswoche brauche ich was für die Schönheit. Zwei Stunden später auf dem Rückweg waren meine Beine weich wie Wackelpudding und innerlich habe ich immer noch das Mantra von unserer Meditation gesungen. Entspannend war das Set auf keinen fall, aber es hat wie immer so unendlich gut getan! (Teilweise haben mich die Asanas ziemlich an Bioenergetik erinnert)

12. August 2010

Schwingungsresonanz

Ich lese zur Zeit “Schwingungsresonanz. Handbuch für den energetischen Schutz” von Fons Delnooz und Patricia Martinot und bin hellauf begeistert.

Mir geht es zur Zeit in vielen Bereichen nicht wirklich gut und beim Lesen der ersten Seiten hatte ich wirklich das Gefühl, ich würde persönlich angesprochen werden.

Fons Delnooz und Patricia Martinot gehen davon aus, dass jeder Mensch seine persönliche Auragröße habe und dass das eigene Bewusstseinszentrum idealerweise innerhalb des Körpers liege, um fest in den Körper zu inkarnieren. Es gäbe aber viele Menschen, deren Aura zu groß sei und diese Menschen nähmen daher stark wahr, was andere Menschen fühlen (Hochsensible also). Bei diesen Menschen liege das Bewusstseinszentrum auch oft außerhalb des Körpers, ja zum Teil sogar am äußersten Rand der Aura. Diese Menschen fühlten sich oft nicht wirklich “fleischlich”. Um nun aber zum einen das Bewusstseinszentrum (BZ) wieder zurück in den Körper zu transferieren und die Aura zur persönlichen Idealgröße zu verkleinern haben die beiden in ihrem Buch sehr einfache aber effektive Übungen beschrieben. Ich bin schon dabei einige davon anzuwenden (ich habe das Buch noch nicht komplett gelesen) und merke schon jetzt, wie gut mir diese Übungen tun!

Ich habe mir vorgenommen zwei der dortigen Übungen täglich zu machen: Nämlich die Übung das BZ ins Herzchakra “das große Herz” zu transferieren und die Übung um meine Aura kleiner = kompakter zu machen. Beide sind denkbar einfach. Ich skizziere sie nur kurz, wer mehr darüber erfahren möchte, lese bitte im oben genannten Buch weiter.

Übung um Kontakt mit dem großen Kerzen herzustellen:

- konzentriere dich auf dein Herzchakra

- gehe mit deinen Gedanken vom vorderen Punkt des Herzchakras nach hinten an die Wirbelsäule (das Chakra öffnet sich sowohl nach vorne als auch nach hinten)

- wenn du Weite, Licht, Liebe, Wärme fühlst bist du in der Schwingungsnähe des großen Herzens

- nimm dir gedanklich einen Stuhl und setze dich an diesen Ort und nimm die Schwingung wahr

Übung um die Aura kompakter zu machen:

- nimm wie oben beschrieben kontakt zum großen Herzen auf

- stelle dir nun vor entweder mit Bildern/Gefühlen oder Worten wie du deine Aura zu dir hinziehst, du sie kleiner und kompakter machst. Wiederhole dieses Bild/diesen Gedanken/dieses Gefühl einige Male voller Willenskraft

- beende die Übung in der Gewissheit, dass deine Aura nun kompakter ist und es von nun an immer ist

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